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Ort:
Spandovia sacra – Museum und Café
Reformationsplatz 12
13597 Berlin (Spandauer Altstadt)
Ansprechpartner: Sabine Müller
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 15 – 18 Uhr.
Eintritt frei.
Führungen durch Haus und Ausstellung finden statt: Sa, 6. März (letzte Führung!). Eintritt und Führung frei.
"Werkzeuge des Glaubens" –
Die Kunstschätze der Spandauer St. Nikolai-Kirche
bis 5. April 2010
Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag von 15 bis 18 Uhr.
Über Jahrhunderte hinweg richtete die Bevölkerung Spandaus ihr religiöses Leben auf St. Nikolai aus, was sich nicht zuletzt in der Fürsorge für Bau, Ausstattung und Unterhaltung zeigte. Die Kunstschätze der Spandauer St. Nikolai-Kirche sind weit mehr als nur Ausdruck der verschiedenen Kulturepochen; sie zeugen von einem Glauben, der sich in christlichem Handeln und in schönen Formen darstellt. Kunstgegenstände in der kirchlichen Tradition sind als "geronnener Glaube" Gestalt gewordenes Lob Gottes. Auch heute laden sie uns immer wieder ein zum Innehalten, zum Betrachten und zum Gebet.
Wiedereröffnung wegen des großen Publikumsinteresses!
Das Museums-Café zeigt vom 3. März bis zum 5. April 2010 die Ausstellung
Ansichten eines Kirchwarts – Fotos von Emil Bäßler
Emil Bäßler ist begeistert vom "optischen Schatz" der Spandauer St. Nikolai-Kirche, den er mit seinen Fotos heben möchte. So können die Kunstwerke auch außerhalb des Kirchengebäudes betrachtet werden. Zum Teil findet eine Verfremdung statt, wenn er die Gegenstände aus ungewöhnlichen Blickwinkeln oder in Ausschnitten fotografiert. Emil Bäßler war von 1982 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000 hauptamtlich als Kirchwart für die St. Nikolai-Gemeinde tätig, weitere sieben Jahre im Ehrenamt folgten. Er begleitete alle wesentlichen Restaurierungsmaßnahmen in und an der Kirche, zu denen auch der Neubau der Turmhaube und die neue Orgel gehören. Im vergangenen Jahr überließ er seine in dieser Zeit entstandenen Aufnahmen dem Archiv der Kirchengemeinde. Sie zeigen seine tiefe Verbundenheit mit den Inhalten seiner Arbeit: "Kirchwartsein geht weit über den handwerklichen Aspekt hinaus."
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