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Ort:
Spandovia sacra – Museum und Café Museum
Reformationsplatz 12
13597 Berlin (Spandauer Altstadt)

Ansprechpartner: interner Link:Sabine Müller

Mittwoch, Freitag, Sonnabend und Sonntag 15–18 Uhr

Eintritt frei.


Das Museum zeigt vom 26. November 2011 bis zum 2. Februar 2012 die
Ausstellung

Holzkrippen von Ahorn bis Zirbelkiefer
gesammelt und präsentiert von Marlies Kluge-Cwojdzinski

palmenkrippe_netzSchon lange spielt Holz eine Rolle in der Geschichte der Menschen. Zuerst wurden Gebrauchsgegenstände aus Holz gefertigt, da dieser Werkstoff ein leicht zu bearbeitendes Material ist, das auch einfach beschafft werden kann. Aber schon bald gab es Holzbildhauer, die sich spezialisierten und detailreiche Schnitzarbeiten lieferten. So sind auch viele Krippendarstellungen aus Holz. Das beliebteste Schnitzholz ist Linde, aber in der Ausstellung gibt es viele verschiedene Holzarten zu sehen, z.B. auch sehr harte Hölzer wie Buchsbaum und Buche.
Holz ist ein Stück Natur, nie gleich, immer auch etwas Besonderes, dass die Holzschnitzer gekonnt herausarbeiten und damit das Holz zum Leben erwecken. Je nach Herkunft wechselt auch das Material. In der Ausstellung stehen Ebenholz, Balsa, Jacaranda und Palme nebeneinander, manchmal nur mit Ölen oder Wachsen behandelt, damit die natürliche Struktur sichtbar bleibt, oft sind die Figuren aber auch farbig gefasst.
Eine Vielfalt, die zum Betrachten, Staunen und vielleicht zum Nachahmen einlädt.

Die Eröffnungsfeier findet am Mittwoch, dem 30. November 2011, um 17 Uhr statt.
Adventszeit 2011 (26.11.–18.12.): Mi und Fr 15–18 Uhr; Sa und So 14–18 Uhr.
4. Januar bis 2. Februar 2012: Mi, Fr, Sa und So 15–18 Uhr.
Weitere Termine (auch für Gruppen) nach Vereinbarung: Tel. 333 80 54.


Das Museums-Café zeigt vom 9. November 2011 bis zum 5. Februar 2012 die

Fotoausstellung

Beste Aussichten – Rundblick vom Turm der Spandauer St. Nikolai-Kirche

Fotos von Bernd Malner

museum_im_schatten_webSchon Theodor Fontane beschrieb in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ den weiten Blick vom Kirchturm in der Spandauer Altstadt. Bernd Malner fotografierte die Aussicht für alle, die die 230 Stufen nicht erklimmen wollen oder können.

Öffnungszeiten (bis 5. Februar 2012):
Mi, Fr, Sa und So 15–18 Uhr (geschlossen 19.12.11-3.1.12). Eintritt frei.


Das Museums-Café zeigt vom 15. Februar bis zum 13. Mai 2012 die
Ausstellung

Steinzeit – Mauern in Berlin
Illustrationen von Falk Nordmann für das gleichnamige Buch

Mauern sind schwer, unbeweglich, starr, manchmal auch aus elastischem Metall oder knospendem Grün. Ausgehendsteinzeit_web von Berlin erzählt der Kulturwissenschaftler Olaf Briese in seinem Buch „Steinzeit“ eine Kulturgeschichte der Mauern, spannt den Bogen von prähistorischen Siedlungen bis hin zu modernen Sicherheitsregimes. Mauern sind ebenso verborgene wie souveräne Regenten, die den Menschen verändern. Diesem Aufstand der Dinge entspringt eine verkehrte Welt, der bewegte Themenpark der Moderne, der permanente Karneval der Kulturen. Falk Nordmann, geboren 1965, Zeichner und Illustrator, lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Ab 2007 Buchgestaltung und Illustrationen für „Matthes & Seitz Berlin“, wo „Steinzeit“ im Herbst 2011 erschienen ist.