Einrichtungen
Museum und Café | Museum und Café | | Drucken | |
Spandovia sacra – Heiliges Spandau
Das reformationsgeschichtliche Museum von St. Nikolai ist in einem im Kern aus dem Mittelalter stammenden Fachwerkhaus untergebracht. Die wechselnden Museum mit Café, Bibliothek, Archiv
Die meisten Spuren haben jedoch die Epochen der Reformation und der Aufklärung hinterlassen. Gerade aus dem 18. Jahrhundert sind viele naturwissenschaftliche und philosophische Bücher erhalten geblieben. Sie zeugen davon, dass damals die Pfarrer die wichtigsten Vermittler von Wissen waren. Die wöchentliche Sonntagspredigt bot die einzige Möglichkeit zur öffentlichen Erwachsenenbildung. Die Mehrzahl der Bücher stammt aus der Arbeitsbibliothek des Pfarrers Georg Wilhelm Wegner (auch Wegener, 1692–1765), der unter dem Pseudonym Tharsander selbst als Schriftsteller arbeitete.
Das Museum erforscht und vermittelt die Bestände der St. Nikolai-Kirche. Dies geschieht nicht nur in den Ausstellungen, sondern z.B. auch mit der Restaurierung alter Bücher und durch Neuausgaben besonders interessanter Texte (
Einmal monatlich findet auf dem alten Dachboden des Museums eine Veranstaltung mit dem Titel
Öffnungszeiten der Ausstellung und des Cafés:
Öffnungszeiten von Büro, Archiv und Bibliothek:
Adresse:
Ansprechpartner:
|
Am 6. Oktober 1994 wurde das neue Museum der St. Nikolai-Gemeinde am Reformationsplatz 12 eröffnet. Bis zu diesem Zeitpunkt war es im Turm der Kirche untergebracht. Da die St. Nikolai-Gemeinde so alt ist wie die Stadt (seit 1232) bzw. der Bezirk (seit 1920) Spandau haben sich im Laufe der Jahrhunderte viele wertvolle Dinge angesammelt: Gemälde, Abendmahlsgeräte, Kirchenbücher und Urkunden. Einen besonderen Schatz stellt die alte Kirchenbibliothek mit rund 3000 Bänden dar. Das älteste Buch ist eine Handschrift aus dem Jahre 1447. Auch einige Inkunabeln gehören zum Bestand.
